WdJ 2016

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Waldgebiet des jahres 2017 – Der frankenwald

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – die Vertretung aller Forstleute in Deutschland – verleiht den Titel „Waldgebiet des Jahres“ im Jahr 2017 an den Frankenwald. Der Bundesvorstand des BDF wählte diesen Wald, weil es hier in besonderer Weise gelingt, die forstliche Nutzung in Einklang mit dem Naturschutz und der touristischen Nutzung zu bringen. Der BDF will mit der Auszeichnung auch den vor Ort tätigen Forstleuten danken, die diesen täglichen Spagat meistern und die vielfältigen Ansprüche an den Frankenwald von und für die Region, wie z.B. als Schutzwald, als Erholungswald oder Arbeitsstätte und Holzlieferant, managen.


Die Auszeichnung „Waldgebiet des Jahres“ erhalten vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschaftete Ökosysteme. Für das Jahr 2017 wird der Titel bereits zum sechsten Mal vergeben. Zuletzt durften sich der Grunewald in Berlin (2015) und der Küstenwald Usedom (2016) „Waldgebiet des Jahres“ nennen. Nicht nur für die Forstleute, sondern auch für die Freunde und Partner des Waldes sowie die Politiker und Bürger der Region ist eine solche Auszeichnung Grund zur Freude, da sie regional wie überregional auf großes Interesse stößt.

Heuer kann sich der Frankenwald, als erster Wald im Freistaat Bayern, über den Titel für das Jahr 2017 freuen. Der Frankenwald hat dabei eine echte Besonderheit, die ihn unverwechselbar macht: Naturräumlich reicht er bis über das Grüne Band auch noch in den Nachbarfreistaat Thüringen hinein. Nicht zuletzt ist der „Frankenwald“ mit seinen tiefen Tälern und hohen Baumwipfeln, mit seinen verwunschenen Winkeln und endlosen Ausblicken natürlich auch ein ganz besonders schöner Wald. Die Auszeichnung gilt aber natürlich nicht nur dem Wald selbst, sondern insbesondere der erfolgreichen Arbeit der Forstleute und Waldeigentümer vor Ort und ihrer ausgewogenen Erfüllung aller gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald sowie einer zukunftsweisenden Vernetzung mit zahlreichen Partnern für einen lebendigen Wald.

„Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich. Sie leisten eine hervorragende Arbeit“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF. „Die Forstleute des Frankenwaldes bewirtschaften das bekannte Waldgebiet im Norden Bayerns naturnah und verantwortungsvoll und sorgen mit zahlreichen Partnern für den nachhaltigen Schutz, eine sorgfältige Pflege und ermöglichen so die vielfältige Nutzung“, so Dohle weiter.

Der Frankenwald ist durch eine große Vielfalt gekennzeichnet. Zum einen ist er wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und darüber hinaus. Zum anderen ist er aufgrund großer, unzerschnittener Waldgebiete Rückzugsraum seltener und bedrohter Arten. Der seltene Schwarzstorch kommt beispielsweise im Frankenwald flächendeckend vor und die Wildkatze kehrt zurück. Dieses fein verzahnte Zusammenspiel zwischen Naturschutz und Waldwirtschaft ist das Ergebnis der vorbildlichen Arbeit der Forstleute in den Forstbetrieben Rothenkirchen und Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) sowie den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) Kulmbach und Münchberg. Die Zusammenarbeit mit den unteren Naturschutzbehörden ist ausgesprochen gut. Aber auch das wirtschaftliche Verständnis für Sägeindustrie, Waldbesitzende und forstliche Unternehmer ist ausgeprägt. Die Forstleute sehen sich hier als Dienstleister des ländlichen Raums.

Sie sind tief in der Gesellschaft verwurzelt, sind politisch in Verbänden, Vereinen und Gemeinden aktiv und auch in ihrer Freizeit als Forstleute erkenn- und ansprechbar. Als anerkannte Fachleute sind sie ein wichtiger Ansprechpartner für die Bevölkerung: Als „Lieferant“ von Brennholz, als ausgleichendes Element zwischen Naturschutz und Naturnutzung und als Bewahrer von Kultur- und Denkmalschätzen, die durch jahrhundertelange Waldbewirtschaftung in der Region geformt wurden.

Passend zum Titel „Waldgebiet des Jahres 2017“ ist auch der Baum des Jahres 2017 – die Fichte – prägend für den Frankenwald. Sie ist auch der meistverwendete Baum in der Holzindustrie. Allerdings wird sie wie keine andere Baumart vom Klimawandel bedroht. Die wertvollen Baumbestände des Frankenwaldes fit für die Zukunft zu machen, ist daher eine ganz besondere Herausforderung für die handelnden Forstleute.

Der Leiter des Forstbetriebs Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten Peter Hagemann ist stolz auf die Ehrung: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und sehen darin unsere Arbeit hier in der Region bestätigt. Sie ist Beleg, dass die integrative Forstwirtschaft die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald vereinen kann. Zum Wohl des Menschen und des Ökosystems Wald.“

Die feierliche und öffentliche Übergabe des Titels findet im Frühjahr des nächsten Jahres im Frankenwald statt. Das ganze Jahr 2017 wird dann der Wald mit zahlreichen Veranstaltungen von den verschiedenen Partnern und Akteuren gefeiert.

Informationen und Bilder zum Waldgebiet des Jahres 2017: www.waldgebiet-des-jahres.de

Ansprechpartner vor Ort:

Peter Hagemann, Forstbetrieb Rothenkirchen

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 0175 – 7264471

Die Pressemeldungen im PDF-Format und Bilder im ZIP-Archiv können Sie hier herunterladen:

FACT SHEET

DER frankenwald

Waldgebiet des jahres 2017


Der Frankenwald befindet sich im Norden Bayerns und Südosten Thüringens. Er ist zum größten Teil Naturpark und damit geschützte Natur- und Kulturlandschaft.

Er wird im Nordwesten begrenzt durch den Thüringer Wald, im Osten durch das Vogtland, im Südosten durch den Münchberger Sattel, westlich schließt sich das Obermainische Hügelland an.

Der Frankenwald ist Teil des Thüringisch-Fränkischen Mittelgebirges und liegt in Höhen von 300 – 800 m ü NN, der Döbraberg ist als höchste Erhebung 795 m hoch. Das Klima ist ein feucht-kühles Mittelgebirgsklima. Die Niederschläge schwanken je nach Höhenlage und Exposition zwischen 725 und 1.100 mm, im Durchschnitt 975 mm. In den Wachstumsmonaten April bis Juni fallen etwa 200 bis 220 mm Niederschläge.

Der bayerische Teil des Frankenwaldes ist ca. 100.000 ha groß und etwa zu 50 % bewaldet. Daher wird er auch „Bayerns Grüne Krone" genannt.

Die Baumartenverteilung sieht folgendermaßen aus:
78 % Fichte
12 % Buche
2 % Tanne
8 % andere Baumarten.

Die Dominanz der Fichte ist historisch zu erklären: Natürlicherweise wäre die Buche die Hauptbaumart im Frankenwald. Seit dem Mittalter wurden für Köhlerei, Glashütten, für Brenn- und Bauholz und Flößerei große Flächen des Frankenwaldes übernutzt. Diese konnten schnell und kostengünstig nur mit Nadelholz wieder aufgeforstet werden. Die Tanne war jahrhundertelang die wichtigste Baumart. Durch die Kahlschlagswirtschaft im 19. Jahrhundert gewann die Fichte die Oberhand, sie wurde großflächig ange-pflanzt. Die Fichte bot sich an, weil sie in der Jugend sehr robust ist, schnell wächst und sich ihr Holz vielfältig als Bau- und Konstruktionsholz nutzen lässt. Außerdem war sie im Gegensatz zu Laubbaumarten gut flößbar. Als gute Einnahmequelle für Floßherrn und Arbeitsplatz für Flößer wurde sie über den Main und Rhein bis Holland verkauft.
Sie ist auch heute noch der „Brotbaum“ der Forstwirtschaft. Nicht zuletzt deshalb wurde die Fichte zum Baum des Jahres 2017 gewählt.

Allerdings kommt die Fichte auch im Frankenwald größtenteils nicht natürlich vor und ist insbesondere durch den Klimawandel mit seinen zunehmend trockenen Sommern und Stürmen bedroht (Borkenkäfer). Daher ist es das große Ziel der Forstleute, die Fichtenreinbestände in klimastabile Mischwälder zu überführen. Dabei soll die Fichte weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Damit wird der Frankenwald auch in Zukunft seiner Bedeutung gerecht als Rohstoff- und Energielieferant, als Bewahrer des Trinkwassers für ganz Nordbayern (die Ködeltalsperre im Frankenwald ist der größte Trinkwasserspeicher Bayerns) und nicht zuletzt als wertvoller Rückzugsraum für Pflanze, Tier und Mensch.
Dieser Waldumbau wird durch die lange Produktionszeit in der Forstwirtschaft noch etwa 100 – 200 Jahre dauern.

Der Frankenwald ist zu etwa 60 % in Privatbesitz, wobei ca. 3.000 Privatwaldbesitzer mit 20.000 ha in 5 Waldbesitzervereinigungen organisiert sind. 20.000 ha sind Staatswald und werden von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet.

Der Frankenwald ist nach wie vor eine wichtige
Einkommensquelle für Waldbesitzer, die holzverarbeitende Industrie und Handwerksunternehmen. Forstleute vereinen dies mit einer standortgerechten, klimatoleranten und nachhaltigen Forstwirtschaft.

Zudem ist der Frankenwald ein beliebtes Wandergebiet und Deutschlands größte zertifizierte „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“: Hier wechseln sich malerische Wiesentäler mit bewaldeten Hängen ab, auf den Höhen finden sich oft kleine Ortschaften, von denen aus sich dem Besucher reizvolle Einblicke und endlose Ausblicke bieten. Im Naturpark Frankenwald nehmen die Forstleute auf 4.200 km markierte Wanderwege, darunter der „FrankenwaldSteig“, die „FrankenwaldSteigla“, der „Fränkischer Gebirgsweg“ und der "Frankenweg" ganz besondere Rücksicht. Der Rennsteig verbindet Thüringen und Bayern und verläuft 14,7 km auf bayerischer Seite durch den Frankenwald.
Auch das gute Radwegenetz mit über 300 Kilometern Mountainbike-Strecken und viele Angebote für Nordic Walking, Wintersport, Golf und Inline-Skating laden zum Aktivurlaub ein.

Andererseits ist der Frankenwald auch durch seine großen unzerschnittenen Waldgebiete Rückzugsraum seltener und bedrohter Arten. Durch umsichtige forstliche Nutzung kommt der seltene Schwarzstorch beispielsweise im Frankenwald flächendeckend vor und die Wildkatze kehrt zurück.

Dieses fein verzahnte Zusammenspiel zwischen Naturschutz und Waldwirtschaft ist das Ergebnis der vorbildlichen Arbeit der Forstleute in den Forstbetrieben Rothenkirchen und Nordhalben der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) sowie den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (ÄELF) Kulmbach und Münchberg sowie der Forstleute im Privatwald.

Die Forstleute verkörpern mit ihrer Arbeit die gewachsene Rolle des Waldgebiets des Jahres 2017:

Der Frankenwald verbindet.

  1. Er verbindet durch das „Grüne Band“ die Freistaaten Bayern und Thüringen nach langer Trennung.
  2. Die Forstleute verbinden durch nachhaltiges und umsichtiges Handeln Forstwirtschaft und Naturschutz.
  3. Holznutzung und Arbeitsplätze, aber auch Handwerk und Kultur gehören im Frankenwald zusammen.
  4. Er trägt seine große Vergangenheit in eine hoffentlich ebenso erfolgreiche Zukunft.
  5. Die Forstleute im Frankenwald verbinden Menschen unterschiedlicher Regionen, Wirtschaftszweige und Interessen - sie verbinden uns.

Informationen und Bilder zum Frankenwald: www.waldgebiet-des-jahres.de

Ansprechpartner vor Ort:
Peter Hagemann, Forstbetrieb Rothenkirchen
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0175 - 7264471

 

Das Fact Sheet im PDF-Format und Bilder im ZIP-Archiv können Sie hier herunterladen:

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – die Vertretung aller Forstleute in Deutschland – verleiht den Titel „Waldgebiet des Jahres“ im Jahr 2016 an den Küstenwald Usedom. Der Bundesvorstand des BDF wählte diesen Wald, weil es hier in besonderer Weise gelingt, den hohen Besucherdruck sowie die wichtige Aufgabe des Küstenschutzes in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Der BDF will mit der Auszeichnung auch den vor Ort tätigen Forstleuten danken, die den täglichen Spagat meistern und die vielfältigen Funktionen managen.

Im letzten Jahr wurde bereits zum vierten Mal ein Waldgebiet des Jahres gekürt und vom BDF ausgerufen. Der Meulenwald als Waldgebiet 2012, der Solling 2013, der Schönbuch 2014 und der Grunewald in diesem Jahr wurden bzw. werden medial mit großer Resonanz aufgenommen und stoßen besonders in der Region auf großes Interesse. Bürger, Forstleute, Politik und zahlreiche Partner des Waldes feiern die Auszeichnung eines vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschafteten Ökosystems. Nun kann sich der Küs-tenwald Usedom in Mecklenburg-Vorpommern über den Titel für das Jahr 2016 freuen. Die Auszeichnung gilt auch der erfolgreichen Arbeit der Forstleute vor Ort und ihrer ausgewogenen Erfüllung aller gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald sowie einer zukunftsweisenden Vernetzung mit zahlreichen Partnern für einen lebendigen Wald. Nicht zuletzt ist der „Küstenwald Usedom“ natürlich auch ein besonders schöner Wald.
„Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich. Sie leiten auf Usedom eine hervorragende Arbeit“, so Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF. „Die Forstleute der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern und die Kollegen der anderen Waldbesitzer bewirtschaften das bekannte Waldgebiet an der Ostsee naturnah und verantwortungsvoll und sorgen mit zahlreichen Partnern für die vielfältige Nutzung, den Schutz und die Pflege“, so Jacobs weiter.

Sven Blomeyer, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern – Anstalt öffentlichen Rechts, freut sich über die Auszeichnung des beliebten Usedomer Küstenwaldes: „Vor über 190 Jahren legten Forstleute den Grundstein für den Tourismus auf Usedom. Nun bestätigt sich mit dem Titel Waldgebiet des Jahres 2016 die Richtigkeit dieser Entscheidung und vor allem die Qualität der Arbeit vieler Generationen von Forstleuten. Der Küstenwald Usedom ist heute für die Insel, die Einwohner und die Touristen wertvoller denn je und steht mit seiner Nutzungs- und Lebensraumvielfalt beispielhaft auch für die anderen Wälder an der Ostseeküste.“
Die Auszeichnung ehrt gleichzeitig das lange Wirken des Forstamtsleiters Norbert Sündermann, der erst letzte Woche in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ihm ist vor allem die positive Entwicklung bei der Waldmehrung nach der politischen Wende zu verdanken. Sein Nachfolger Felix Adolphi folgt den großen Fußstapfen und wird die Auszeichnung weitertragen.

Die feierliche und öffentliche Übergabe des Titels findet im Frühjahr des nächsten Jahres auf Usedom statt. Das ganze Jahr 2016 wird dann der Wald mit zahlreichen Veranstaltungen von den verschiedenen Partnern und Akteuren gefeiert.

Informationen und Bilder zum Waldgebiet des Jahres 2016: www.waldgebiet-des-jahres.de

 

 

Die Pressemeldungen im PDF-Format und Bilder können Sie hier herunterladen:

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) – Vertretung aller Forstleute in Deutschland – verleiht den Titel „Waldgebiet des Jahres“ im Jahr 2015 an den Grunewald in Berlin. Der Bundesvorstand des BDF wählte diesen hauptstädtischen Wald, weil es hier in besonderer Weise gelingt, den hohen Besucherdruck mit bis zu 100 Millionen Waldbesuchen pro Jahr in Einklang mit Naturschutz und der forstlichen Nutzung zu bringen. Der BDF will mit der Auszeichnung auch den vor Ort tätigen Forstleuten danken, die den täglichen Spagat meistern und die vielfältigen Funktionen managen.

Im letzten Jahr wurde bereits zum dritten Mal ein Waldgebiet des Jahres gekürt und vom BDF ausgerufen. Der Meulenwald als Waldgebiet 2012, der Solling in 2013 und der Schönbuch in diesem Jahr wurden bzw. werden medial mit großer Resonanz aufgenommen und stoßen besonders in der Region auf großes Interesse. Bürger, Forstleute, Politik und zahlreiche Partner des Waldes feiern die Auszeichnung eines vorbildlich und in allen Bereichen nachhaltig bewirtschafteten Ökosystems.Nun kann sich der Grunewald in Berlin über den Titel für das Jahr 2015 freuen. Die Auszeichnung gilt auch der erfolgreichen Arbeit der Forstleute vor Ort und ihrer ausgewogenen Erfüllung aller gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald sowie einer zukunftsweisenden Vernetzung mit zahlreichen Partnern für einen lebendigen Wald. Nicht zuletzt ist der „Grunewald“ natürlich auch ein besonders schöner Wald.

„Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich. Sie leisten im Grunewald eine hervorragende Arbeit“, so Hans Jacobs, Bundesvorsitzender des BDF. „Die Forstleute der Berliner Forsten bewirtschaften das bekannteste Waldgebiet Berlins naturnah und verantwortungsvoll und sorgen mit zahlreichen Partnern für die vielfältige Nutzung, den Schutz und die Pflege“, so Jacobs weiter.

Senator Michael Müller freut sich über die Auszeichnung des beliebten Berliner Erholungswaldes: „100 Jahre nach Ankauf des Grunewaldes durch Berlin im Jahr 1915 bestätigt sich mit dem Titel Waldgebiet des Jahres 2015 die Richtigkeit dieser Entscheidung und vor allem die Qualität der Arbeit vieler Generationen von Forstleuten. Der Berliner Grunewald ist heute für unsere Stadt und die Berlinerinnen und Berliner wertvoller denn je und steht mit seiner Nutzungs- und Lebensraumvielfalt beispielhaft auch für die anderen Wälder Berlins.“

Die feierliche und öffentliche Übergabe des Titels findet im Frühjahr des nächsten Jahres in Berlin statt. Das ganze Jahr 2015 wird dann der Wald mit zahlreichen Veranstaltungen von den verschiedenen Partnern und Akteuren gefeiert.

 

Informationen zum Waldgebiet des Jahres 2015: www.waldgebiet-des-jahres.de

 

Die Pressemeldungen im PDF-Format und Bilder können Sie hier herunterladen:

Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu den Partnern des "Waldgebiet des Jahres :

 

Der BDF (Bund Deutscher Forstleute) besteht seit 1949 als forstpolitische, berufsständische und gewerkschaftliche Vertretung der Forstleute und Angestellten in allen Waldbesitzarten. Mit etwa 10.000 Mitgliedern ist der BDF auch Mitglied im dbb beamtenbund und tarifunion (dbb), in der Union Europäischer Forstleute (UEF) und im Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR). Gegenüber Verwaltung und Arbeitgebern werden die Forstleute vertreten, indem Einfluss auf alle forst- und naturschutzpolitischen Zielsetzungen genommen wird. Ebenso erfolgt die Information der politischen Entscheidungsträger mit fachlichen Informationen. Weitere Zielsetzung, Aufgaben und Schwerpunkte des BDF sowie Pressemitteilungen und Fotos sind unter www.bund-deutscher-forstleute.de zu finden.